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Freitag, 6. Februar 2009

Ta Prom



Der Tempel in dem Tomb Rider/Lara Croft (mit Angelina Jolie) gedreht wurde. Er steht ebenfalls auf dem Gesamtareal von Ankor, leicht östlich von Bayon Ankor Thom. Hier hat sich die Natur schon ein großes Stück zurückerobert. Wo es früher zum Bau der Tempel kaum mehr Bäume gab, bewuchern sie heute unaufhaltsam mit ihren dicken Wurzeln die Mauern. Die Wurzeln bahnen sich ihren weg durch und über die Mauern. Selbst bereits abgestorbene Bäume werden von neuen Pflanzen als Wirt benutzt um sich den Weg nach unten über das Gemäuer zu suchen.

Viele Touristen kommen hier her um ein bisschen Indianer Jones feeling zu bekommen. Ich habe versucht es aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und fand es weitaus interessanter zu sehen wie viel Kraft in der Natur steckt. In der Mitte des Tempels ( im Innenhof) gibt es eine Art Raum, auch hier gibt es wieder Sagen und Mythen die sich seit langem halten. Wenn man sich mit dem Rücken zur Wand in diesen Raum stellt, und 3 x auf die Linke Brust Klopft bittet man um die Erfüllung eines Wunsches, Hilfe usw. zurück lässt man in der Mitte, wo die Räucherstäbchen bereits duften eine kleine Opfergabe. Natürlich habe auch ich mich dem Mythos hingegeben und 3 x auf meine Brust geklopft um dem Echo zu lauschen.




Donnerstag, 5. Februar 2009

Banteay Srei


Er liegt im Westen der ganzen Tempelanlagen, fast ein wenig einsam am Rand. Doch er war für mich fast der schönste dieser antiken Tempelanlagen in Ankor. 7 verschiedene Sandsteinarten findet man hier und wunderschön fein gearbeitete Reliefs die unheimlich detailreich in ihrer Ausführung sind. Teilweise sind die Kammern noch sehr gut erhalten, deshalb ist auch ein Teil für Besucher nur von aussen zu besichtigen und abgesperrt. Besuch von Banteay Srei keinen Abbruch, im Gegenteil. Ich finde es gut wenn solche dinge auch etwas abgesichert werden und vor den Touristenströmen etwas verschont bleiben. Ich möchte Euch im Anschluss einfach still ein paar Bilder zeigen...







Dienstag, 3. Februar 2009

Ankor Wat - Der Tempel




05:00 Morgens, wir sind bereits unterwegs mit dem Bus nach Ankor Wat, wir wollen uns an diesem Morgen den Sonnenaufgang ansehen. Aber natürlich ist das nicht unsere alleinige Idee. Viele Reisegruppen hatten wohl die gleiche Eingabe, bzw vermute ich das es hier täglich so einen Menschenauflauf geben wird. Wir kommen schon fast ein bisschen spät, denn man kann die Morgendämmerung schon erkennen, schade ich persönlich wäre gerne etwas früher dran gewesen um für die Fotos mehr zeit zu haben. so muss nun alles recht schnell gehen, im Laufen durch den ersten Eingang in Ankor Wat schraube ich mein Stativ an die Kamera und versuche währenddessen den Anschluss an die Gruppe nicht zu verlieren oder im dunkeln irgendwo drüber zu stolpern.



In kurzen Stopps, ein Auge auf die Gruppe gerichtet um diese zu verfolgen bleibe ich stehen und versuche ein Foto. Die Ergebnisse sind am Ende dann dank der "Hastigkeit" nicht so berauschend geworden, schade. Wir sammeln uns ein stück vor dem Haupttempel auf dem Mittelweg. Links ist ein mit Seerosen bedeckter See wo sich so alles an Menschen sammelt was an diesem Morgen unterwegs ist. Wir bleiben auf der Rechten Seite und verweilen eine Zeit um in Ruhe ein paar schöne Fotos zu schiessen, leider ist inzwischen der wirkliche Sonnenaufgang schon fast zu Ende.

Und so brechen wir auf um in den Tempel zu gelangen. Wir gehen nicht durch den Haupteingang an der Vorderseite sondern gehen hinten herum. Jeder Tempel hat sowieso 4 Eingänge, einen in jede Himmelsrichtung. Ich bin beeindruckt von der relativ gut erhaltenen Anlage und vor allem von den Reliefs die noch heute sehr ausgeprägt sind. Wir arbeiten uns durch die Gänge und erstaunlicher Weise verläuft sich das mit den Menschenandrang am Morgen in der Großen Tempelanlage ganz gut.



Die Zeit vergeht wie im Flug, doch wir müssen weiter da es ein langer Tag werden wird und wir noch viel vor uns haben. Als wir im Zentrum des Tempels erklärt uns der Führer ein bisschen über die Geschichte dieses Tempels und deutet auf den Mittelpunkt der Erde, den der Erbauer hier festlegte. Natürlich lassen wir uns ein Foto nicht entgehen :-)



So nehmen wir gegen 09:00 Abschied von Ankor Wat um unser Frühstück in der nähe zu uns zu nehmen. auf meinem Frühstücksplan stehen an diesem Morgen Frühlingsrollen, eben typisch für Cambodia. Nach dem Frühstück geht unsere Reise weiter......


Montag, 2. Februar 2009

Tor zu Wat Bo



Dieser junge Buddhistischer Mönch ermöglichte uns den Einblick in die Pagode Wat Bo in Siem Reap. Er sprach Englisch wodurch die Verständigung gut funktionierte. In Wat Bo leben noch heute dauerhaft ca 100 Mönche.

zur Erinnerung was damals Live geschah: Bericht

Donnerstag, 29. Januar 2009

Hanoi > Phnom Penh


13 Januar 2009, Zeit abschied zu nehmen von Vietnam um die Reise weiter fortzusetzen. Wir fahren zum Flughafen in Hanoi und besteigen dort eine Maschine Richtung Cambodia. Mit einem Zwischenstopp in Laos um dort in 30 Minuten einen schnellen Kaffee zu trinken landen wir am Vormittag in Phnom Penh. Der Flughafen ist unkompliziert, das E-Visum klappt super und so sind wir schnell im Transferbus zum Hotel.

Wie wir so im Bus sitzen und uns die Gegend aus dem Fenster heraus anschauen, fällt uns sofort etwas auf. Es sind viel mehr Autos hier in Cambodia unterwegs, dafür weniger Mopeds und Fahrräder. Zudem ist der Verkehr hier nicht so hektisch und an roten Ampeln wird auch gehalten. sogar Zebrastreifen werden beachtet, kaum zu glauben. Auch die Menschen sehen hier gar nicht so Asiatisch aus wie in Vietnam. Mir kommt gleich das sie alle irgendwie einen Indischen Einschlag haben. Später erfahre ich dann auch wieso. Denn die Urbewohner Camodias stammen aus Indien. Später kamen dann die Vietnamesen ins Land und es Vermischten sich die Kulturen. Hier in Cambodia sind auch 95 % Buddhisten, hingegen Vietnams wo die Meisten inzwischen Katholiken oder gar Atheisten sind (auch wenn fast jedes haus seinen eigenen kleinen Tempel hat) sind.

Die kleinen Haustempel hier in Cambodia sind auch meist vor dem Haus im Freien, hingegen in Vietnam die meisten kleinen Haustempel in den Läden oä waren. wir stellen also durchweg bereits einen deutlichen Unterschied fest. Und noch etwas, es kommt uns moderner vor, auch wenn man in allen Reiseführern durchweg lesen konnte das Vietnam fortschrittlicher sei als Cambodia, wir haben es genau anders herum empfunden. Kann sein das es daran liegt das wir nur im Norden von Vietnam unterwegs waren und dort noch alles viel ursprünglicher ist. Aber ich empfand den unterschied schon mehr als deutlich sicht- und fühlbar.

Jetzt sind wir also da, im spirituellen Cambodia.....

Literaturtempel Hanoi










Natürlich waren wir während unseres ersten Aufenthaltes in Hanoi auch im bekannten Literatur Tempel. Beeindruckt von der Größe, den einzelnen Höfen haben wir zudem verfolgen können wie sich gerade einige vietnamesische Schulklassen die Geschichte des Literatur Tempels erzählen lassen. Natürlich gehört das Streicheln der Schildgrötenköpfe zum "must do" Programm. Der Duft der Räucherstäbchen habe ich noch immer in der Nase.

Montag, 22. Dezember 2008

Montag, 1. Dezember 2008

Donnerstag, 30. Oktober 2008

lesen, stöbern, schmökern…

Mond über Vietnam
(National Geographics)
Streifzüge mit Boot und Fahrrad


Der weite Weg der Hoffnung
Loun Ung


Lesestoff für Regentage!

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Einstimmung - Kulinarisch die II

Heute Abend geht es mit meiner Reisepartnerin Blacksurf zum Vietnamesen. Ich freu mich drauf....

Freitag, 3. Oktober 2008

pangasius oder auch catfish

Gestern wollte Fischfilet kaufen. In der Kühltheke entdeckte ich „Pangasius-Filet" und als ich genauer aufs Etikett sah, stellte ich fest der Fisch kommt aus Vietnam.

Schnell mal auf Wiki geschaut:
Der Pangasius (Pangasianodon hypophthalmus, Khmer: pra, Laotisch: souay kheo, Thai: swai, Vietnamesisch: cha) ist ein Süßwasserfisch aus der Familie der Haiwelse, der im Mekonggebiet heimisch ist und in mehreren Ländern Hinterindiens in Aquakultur gezüchtet und als Speisefisch weltweit exportiert wird. In freier Wildbahn existieren zwei getrennte Populationen die durch die Mekongfälle getrennt werden. Der Pangasius besiedelt die großen Flussläufe des Mekong und des Chao Phraya und möglicherweise das Mekongbasin. Er hält sich vor allem während der trockeneren Jahreszeit vorwiegend in tiefem Wasser auf. Der Bestand wird durch die Mekongfälle in eine südliche Population in Kambodscha und Vietnam und eine nördliche Population in Laos und Thailand getrennt. Fänge im Gebiet der Mekongfälle weisen allerdings zumindest auf einen gewissen Austausch zwischen den Populationen hin.

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Som-Tam Thai - Esskultur


Papayasalat dazu Reisteigtaschen gefüllt mit Flusskrebsfleisch und Pinienkerne, natürlich scharf.


Aus dem vietnamesischen Kochbuch gezaubert. Schon seit einigen Wochen koche ich aus diesem immer mal wieder ein Gericht. Der Papayasalat hat es mir jedoch am meisten angetan, einfach lecker. Und so gewöhne ich mich auch schon an die Schärfe :-)

Sonntag, 28. September 2008

Wasserpuppentheater

Für Vietnam bekannt gibt es nur dort das so genannte Wasserpuppentheater. Über Generationen wird diese Kunst weitergegeben und hat noch heute ihren festen Platz im Leben der Vietnamesen. Ich hoffe das ich auf meiner Reise auch in den Genuss komme ein solches live zu sehen.